Die wichtigste Voraussetzung für die Akzeptanz von Vielfalt ist die Toleranz. Doch was bedeutet Toleranz überhaupt? Und was hat die Aufklärung damit zu tun? Unsere AutorInnen haben sich mit wichtigen Schlüsselbegriffen auseinandergesetzt, die für eine tolerante Gesellschaft von grundlegender Bedeutung sind.

Toleranz und Intoleranz

Wie viele politische Schlüsselbegriffe wirkt der der Toleranz auf den ersten Blick recht einfach. Es ist aber wichtig, doch etwas genauer hinzusehen und einige Differenzierungen zu bedenken. Ein Text von Prof. Dr. Erhard Stölting. mehr»

Engagement

- Findet kein bürgerschaftliches Engagement mehr statt, gibt es keine den Menschen dienende gesellschaftliche Entwicklung. Dann fehlt das wichtige Korrektiv zu Verwaltungsentscheidungen bzw. zur Politik. Dann fehlen der Dialog und das Ringen um die beste Lösung zum Wohle und Nutzen von allen Mitgliedern in der Gesellschaft. Ein Text von Elisabeth Schrödter mehr»

Demokratie und Europa

- Die EU-Institutionen – die Kommission und das Europäische Parlament – geben sich zwar offen und laden zur Kontaktaufnahme ein. Letztendlich bedeutet europäische Demokratie aber heute, dass in Europa nur diejenigen mitwirken und gehört werden können, die gut organisiert und am besten mehrsprachig dazu in der Lage sind. Ein Text von Prof. Dr. Timm Beichelt mehr»

Aufklärung

- Wer 'A' wie Aufklärung sagt, muss auch 'M' wie Menschenrechte sagen, wenn Demokratie Wirklichkeit werden und bleiben soll. Ein Text von Prof. Dr. Joachim Gessinger mehr»
208 m Toleranz - Graffiti am Bauzaun
Fährt man mit der Tram oder dem Bus vom Potsdamer Hauptbahnhof in die Innenstadt, kommt man an der Landtagsbaustelle vorbei. Diese wurde im Sommer noch durch einen tristen Bauzaun abgeschirmt. Jetzt grüßen den Passanten an dieser Stelle farbige Graffitis.

208 Meter Toleranz – Graffiti am Bauzaun heißt die Aktion, die vom Stadtring Potsdam initiiert wurde. Jugendliche aus ganz Brandenburg wurde eingeladen mit Mitteln des Graffitis ihr „Bild für ein tolerantes Brandenburg“ zu gestalten und so nicht nur den Bauzaun zu verschönern, sondern auch für ein tolerantes Miteinander zu werben. Bei einem Aktionswochenende in Potsdam wurden die besten Entwürfe von den jugendlichen KünstlerInnen auf den Bauzaun gesprüht. So entstanden 18 verschiedene „Bilder für Toleranz“ und ein 208 Meter langes Graffiti Gemälde.

Weitere Informationen und Bilder finden sich auf der Facebook-Seite der Aktion 208 Meter Toleranz.

 
 

Potsdamer Toleranzedikt

Am 29. Oktober 1685 erließ Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg das „Toleranzedikt von Potsdam“, durch das protestantische Hugenotten, die in Frankreich aufgrund ihres Glaubens verfolgt wurden, das Recht auf freie Niederlassung in Brandenburg erhielten. Exakt 324 Jahre nach dem Erlass des berühmten Edikts fanden sich mehrere engagierte Einzelpersonen zum Potsdamer Verein „Neues Potsdamer Toleranzedikt – Gemeinsam für eine weltoffene Stadt e.V.“ zusammen, um die in der Stadt angestoßene Diskussion um Toleranz fortzuführen und in praktisches Handeln umzusetzen. mehr»
Informationen, Broschüren, Downloads
Tagung: Ausgrenzung durch die Mittelschicht - Abwertende Einstellungen der Mitte und ihre Folgen für die Gesellschaft
Wer Arbeitslosengeld bezieht, ruhe sich auf dem deutschen Sozialstaat aus, MuslimInnen leisteten keinen wertvollen Beitrag zu dieser Gesellschaft – das sind abwertende Einstellungen, die zunehmend auch in der Mitte der Gesellschaft deutlich zu Tage treten. Mit Vertetern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, sprachen wir über abwertende Einstellungen der Mitte und deren Folgen für die Gesellschaft. Dokumentation zur Tagung»
Sicher Auftreten gegen Rechts: Hier finden Sie Hinweise und Links zu hilfreichen Handreichungen, Broschüren und Institutionen. Hier Klicken»
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